5. Lohnt sich eine private Krankenversicherung für Familien?

Inhaltsverzeichnis - Krankenkassenvergleich private KV und gesetzliche KV

In der Regel ist die private Krankenversicherung für Familien ein recht umstrittenes Thema. Denn auf Grund der Tatsache, dass es in der privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung gibt, können die Versicherungsprämien sehr schnell in die Höhe steigen. Allerdings können einige Personengruppen trotz Familie mit der privaten Krankenversicherung sparen. Dabei handelt es sich jedoch überwiegend um Selbstständige und Freiberufler mit einem sehr hohen Einkommen. Da diese Berufsgruppen in der Regel sehr hohe Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlen, ist es an dieser Stelle problemlos möglich, für die gleiche Prämienhöhe eine private Krankenversicherung zu finden und die komplette Familie abzudecken. Hierbei sollte allerdings auch beachtet werden, dass es nicht notwendig ist, alle Familienmitglieder über eine Versicherungsgesellschaft zu versichern. Da ohnehin für jedes Mitglied der Familie ein einzelner Vertrag abgeschlossen werden muss, können somit gezielt die günstigsten und dennoch umfangreichsten Angebote ausgewählt werden.

 

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Vergleiche nutzen – So lässt sich für jedes Familienmitglied das passende Angebot finden und jede Menge Geld einsparen

Doch oftmals fällt es schwer, die passenden Angebote für die gesamte Familie herauszusuchen. Wobei dies dank der modernen Lösungen ein sehr geringes Problem sein sollte. So kann zum Beispiel ein ausführlicher Vergleich der einen privaten Krankenkassen sehr aufschlussreich sein. Hierbei sollte jedoch für jedes Familienmitglied ein Extra-Vergleich gemacht werden. Auf diese Weise kann tatsächlich sehr viel Geld gespart werden. So bieten beispielsweise einige Versicherer einen private Krankenvollversicherung mit einer jährlichen Selbstbeteiligung in Höhe von 300 Euro, einem Mehrbettzimmer, 100% Kostenerstattung bei Zahnbehandlungen und 60% Kostenerstattung bei Zahnersatz für gerade einmal 100 Euro im Monat an. Rechnet man dies zum Beispiel auf eine vierköpfige Familie, so würde man mit der privaten Krankenversicherung auf einen Gesamtbeitrag von 400 Euro im Monat kommen. Handelt es sich nun hierbei tatsächlich um einen Versicherungsnehmer, dessen Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, so würde dieser vergleichsweise einen monatlichen Beitrag in Höhe von 558,75 Euro in die gesetzliche Krankenversicherung zahlen müssen und könnte somit mit der privaten Krankenversicherung mehr als 150 Euro pro Monat sparen, obwohl die gesamte Familie versichert ist. Den Versicherungsbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung können Sie im Übrigen ganz einfach selbst ermitteln. So müssen Selbstständige und Freiberufler 14,9% des Bruttoeinkommens für die gesetzliche Krankenversicherung entbehren und Arbeitnehmer 7,9% des Bruttoeinkommens, die restlichen 7% werden hier von dem Arbeitgeber entrichtet. Im oben genannten Beispiel wurde die Beitragsbemessungsgrenze zu Grunde gelegt, welche aktuell 45.000 Euro jährlich und 3.750 Euro monatlich beträgt. Da Arbeitnehmer grundsätzlich erst ab Erreichen der Versicherungspflichtgrenze in die PKV wechseln können ist ein so hoch angesetztes Beispiel an dieser Stelle angebracht.

 

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